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 Sony Vaio YA 
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Beitrag Sony Vaio YA
Hi Ihr Lieben,

eigendlich heißt es für mich "Time to say Goodbye", denn schweren Herzens habe ich meinen Lütten zur Adoption freigegeben und mir Ersatz besorgt ;-)

Der Grund war, daß mir das ewige vertikale Scrollen auf meinen Lieblingsseiten schwer auf den Senkel ging. Daher habe ich mich für einen 11-Zöller entschieden und bin somit beim Sony Vaio YA gelandet.

Ich habe mich dabei für ein konfiguriertes System entschieden, und dies ist dabei herausgekommen:

Intel® CoreTM i5-470UM 1,33GHz mit 3 MB L2/L3 Cache
Schwarz
128 GB SATA Flash SSD
4 GB 800MHz DDR3-SDRAM
29,4 cm (11,6) VAIO Display (1366 x 768 ) (16:9) + integrierte Motion Eye Digitalkamera (0,3 Mio. Pixel)
Akku bis 12 Stunden (9 Zellen)
HDMI(TM) Ausgang
Intel® HD Graphics Grafikkarte
Drahtlos LAN(bgn) + Bluetooth®
3 Jahre Garantie (auf 5 Jahre erweiterbar)
Windows® 7 Home Premium
Office 2010 Starter
1,46kg
Preis: EUR 1.034,00 mit 30-tägigem Rückgaberecht

Einen ausführlichen Bericht findet man auf Notebookcheck

Im Wesentlichen kann ich den Erkenntnissen des Artikels auch zustimmen.
Für mich Zusammengefasst die Dinge, die mir aufgefallen sind:

Pro:
- Die Chiclet-Tastatur ist wirklich chic - es ist meine erste und sie gefällt mir sowohl von den Druckpunkete, als auch von der Optik.
- Das matte Gehäuse hinterläßt in der Tat keine Fingerabdrücke
- Der Bildschirm ist wirklich sehr strahlkräftig - mir fast sogar zu Hell auf Maximum (für die Augen ist es angenehmer herunterzudimmen).
- die Auflösung war mit ein Grund, wieso ich gewechselt habe und meinen eeePC 1005P in die Freiheit entlies - endlich kein vertikales Scrollen mehr!
- die SSD ist pfeilschnell: Windows startet in 34 Sekunden von Null auf Google ;-)
- mit dem großen Akku (9 Zellen 85,5 Wh - müßten also 7800mAh sein) wird der Lütte hinten ein wenig "aufgebockt", was der Luftzirkulation dienlich ist und auch gut aussieht (Foto folgt).

Contra:
- die linke Shift-Taste ist in der Tat eine Zumutung - bis sich meine Finger daran gewöhnt haben, wird wohl noch einige Zeit vergehen.
- die Handballenauflage ist aus Plastik mit einer leichten "Noppenstruktur", ähnlich dem Touchpad - im ersten Moment wirkt das etwas billig (man gewöhnt sich aber dran)
- leider ist - wie schon fast üblich - auch hier der Bildschirm glossy (das war beim eeePC besser); aber hier kann eine Folie (z.B. 3M von Vikiuti) abhelfen.
- in meiner gewählten Konfiguration mit dem i5 geht mir der Lüfter fast schon zu häufig an. Lautstärke ist zwar nicht besonders laut, aber ich merke zunehmend, daß ich aufatme, wenn er wieder ausgeht... aber auch daran gewöhnt man sich.

Der Leistungsindex verschiebt sich bei mir auf folgende Werte (imVergleich zum Test):
Prozessor 5.5 (+0.7)
Speicher 5.5 (0.5)
Grafik 3.8
Grafik 4.8
Festplatte 6.8 (+0.9)

Was ich (noch) nicht beurteilen kann (will):
- Leistung des Prozzi / der GraKa - ich hab ihn einfach noch nicht gefordert, aber wer auf Bechmarks steht möge sich melden, was er gerne hätte (selbes gilt für die GraKa - aber Youtube HD läuft auf Vollbild ohne zu ruckeln)...
- die Qualität des Monitors: ich will mit dem Ding auch keine Druckvorstufe beurteilen können; der schlechten Kontrast, bzw. die Farben sind mir egal
- Soundqualität: dafür schließe ich mein iTeufel an und gut ist...
- Spiele spielen: dafür hab ich den großen Bruder

Was mich sonst noch stört:
aber das ist ein generelles Problem aller Hersteller, daher nicht bei Contra aufgeführt:
- die lausig vielen Crap-Wares.
- und damit der zugemüllte Autostart

Ich bin eine mündige Userin und brauch das meiste Zeug nicht; es geht schon einige Zeit dabei drauf als Vaio-Neuling, rauszufinden, was davon alles überflüssig ist, und was notwendig.
Unterm Strich habe ich alles, was den Namen "Vaio irgendwas" trug entfernt.
Draufgelassen hab ich nur die Programme mit den Treibern für die Komponenten (Touchpad, Bluetooth, Kamera etc.).

Außerdem gibt es keine Infos über den Controller der SSD seitens Sony.
Verbaut ist eine Toshiba THNSNC128GBSJ und immerhin läst sich mit dem Programm Crystal Disk Info herausfinden, daß TRIM unterstützt wird:

Bild

Es ist zwar der Controller Intel(R) Rapid Storage Technology für die AHCI und RAID eingerichtet, aber darin finden sich leider auch keine Infos zur SSD und der TRIM-Funktion.

Aber das Programm Drive Controller Info sagt: alles aktiviert:

Bild

Außerdem ist Windows für die SSD schlecht eingerichtet, auch hier muß noch manuell Hand angelegt werden und Dienste wie Superfetch, Defragmentierung, Ready Boost und Prefetch müssen manuell deaktiviert werden.

All diese Infos muß man erst mühsam aus dem Internet kratzen und wenn man seine erste SSD in Betrieb nimmt, fängt man damit bei Null an - das hätte ich mir als Info von Sony gewünscht (ist einfach kein guter Service).

Das alles sind meine individuellen Eindrücke - jeder freut und stört sich allerdings an anderen Dingen.
Unterm Strich bin ich mit dem Neuzuwachs aber sehr Zufrieden (die Shifttaste krieg ich auch noch in den Griff). ;-)

Ich werd bestimmmt trotzdem von Zeit zu Zeit hier mal wieder reinschnuppern.
Auf bald,

lg
Deva

Edit:
Foto mit großem Akku:
Bild

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Zuletzt geändert von Deva am Mo 7. Mär 2011, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.



So 6. Mär 2011, 17:38
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
Schoener Bericht (-:
und jetzt schon ausfuehrlich!

Optisch sieht das Teil auch gut aus.

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So 6. Mär 2011, 21:38
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
Netter Bericht, Deva, herzlichen Dank :-)

Inwieweit das Gerät von Sony aber in die Leistungsklasse der meisten Netbooks paßt? 8-) Schon ein gewisser Schritt und Unterschied in Ausstattung und Leistung. Wobei es auch innerhalb der 11,x Zöller doch variiert. Vor einigen Monaten hatte ich mal so einen Acer Aspire Timeline 1810TZ angeschaut (eher aus Frustration, was mit so manchem Eee passierte .... 0815-Technik auf tom Basis für teilweise über 400 Euro .... damals stand hier im Geizmarkt der o.g. Acer für 499,- ..... und die Überlegung war dann echt: Würde ich mir einen Asus Eee kaufen, zu damals fast immer teureren Preisen oder lieber so ein Gerät mit HD Ready Auflösung, besserer CPU, Grafik usw. für nicht mal nen 100er Euros mehr? - ich stand aber nicht vor einer Kaufentscheidung)

Auch wenn man Deinen Sony mit bspw. dem kleinen 11" Macbook Air vergleicht .... also preislich sind die ja so nicht auseinanders. Ausstattungstechnisch finde ich schon .... letzteres hat nichtmal nen SD Slot und aufgelöteten RAM :-( Das man da zwei USB Buchseen schon fast als Upgrade zum Ursprungs-Air feiert fand ich teils lustig zu lesen.

Naja, ist eh Off-Topic ....

Vielleicht schaust Du ja in Zukunft halt trotzdem hier und da mal wieder rein. Einige Fragen und Antworten sind auch nicht unbedingt Eee-hardwarespezifisch (wenns halt um Windows-Fragen geht oder ähnliches).

Nachtrag: Ach ja, das Glossy Display wäre wie leider oft ein absolutes K.O.-Kriterium bei mir .... ich weiß auch nicht, warum man das als "Business Feature" meint bei einem Consumer Gerät nicht anbieten zu müssen / wollen :o :shock:

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Mo 7. Mär 2011, 16:28
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
tosty hat geschrieben:
Vielleicht schaust Du ja in Zukunft halt trotzdem hier und da mal wieder rein. Einige Fragen und Antworten sind auch nicht unbedingt Eee-hardwarespezifisch (wenns halt um Windows-Fragen geht oder ähnliches).


Das soll ja kein Abschiedsbrief sein oder Deva?

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Mo 7. Mär 2011, 18:41
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
@tosty:
hat ja recht - für ein Netbook ist schon zu gut ausgestattet...
Aber da ich dachte, ein Review über einen kleinen 11-Zöller könnte hier trotzdem passen, also bitte ich, das zu entschuldigen ;-)

Dem Glossy-Bildschirm bin ich mit ner Vikuiti Folien von 3M beigekommen - die hatte ich mir schon für meinen großen "Schminkspiegel" im M1730 geholt und es nie bereut.

@TbqTimo:
Da ich meinen eeePC freigelassen habe, fehlt mir nun natürlich die Grundlage.
Aber - wie tosty schon schrieb - gibt es ja hier auch noch andere Themen, so daß ich sicherlich immer mal wieder reinschauen werde.
Allerdings muß ich auch sagen, daß ich den Linux-Distri- und Lizenz-Diskussionen nix abgewinnen kann, aber ich behalt Euch im Auge :mrgreen:

Und wenn mir mal wieder ein Thema unter die Finger gerät, was hier passen könnte, werde ich auch weiter Beiträge verfassen.
In diesem Sinne ist es nur ein halbherziges Goodbye ;)

lg
Deva

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Mo 7. Mär 2011, 20:14
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
Deva hat geschrieben:
@tosty:
hat ja recht - für ein Netbook ist schon zu gut ausgestattet...
Aber da ich dachte, ein Review über einen kleinen 11-Zöller könnte hier trotzdem passen, also bitte ich, das zu entschuldigen ;-)


Nein, also entschuldigen mußt Du Dich wahrlich nicht ;-) Als Mitbewerb muß es ja auch nicht in der 0815-Netbook-Technik daher kommen (Atom CPU usw.)! Obwohl es ja auch in der 11"-Riege solche Netbooks gab und gibt ... wobei ich dann fast sage, vllt. sollte man sich bei dieser Baugröße und auch finanz. Investition dann doch nach was Un-Atom-igen umschauen ;-)

Deva hat geschrieben:
Dem Glossy-Bildschirm bin ich mit ner Vikuiti Folien von 3M beigekommen - die hatte ich mir schon für meinen großen "Schminkspiegel" im M1730 geholt und es nie bereut.


Ja klar, kann man machen. Funktioniert auch .... wie ich finde nicht wirklich 100%ig so, als hätte man gleich ein ordentliches mattes Display.

PS: Diese Klassifizierung (oder oft auch das überhaupt Anbieten) von matten Display als "Business Feature" mag daher kommen, daß verschiedene (Arbeitsschutz-)Vorschriften eben vernüftigerweise entspiegelte Oberflächen vorsehen. Und diese Folien sind dann auch einfach eine Reaktion darauf. In der Praxis schert das oft kaum jemanden :-(

Ich finde es sehr anstregend mit x Spiegelungen und Reflexionen nen ganzen Tag arbeiten zu müssen (muß ich glücklicherweise nicht, höchstens wenn ich mal außer bin - jetzt kum noch).

Deva hat geschrieben:
Allerdings muß ich auch sagen, daß ich den Linux-Distri- und Lizenz-Diskussionen nix abgewinnen kann, aber ich behalt Euch im Auge :mrgreen:


Hehe, soll ja auch nicht in Zwang ausarten ... viele Windows-Probleme reizen mich bspw. auch absolut nicht ;-) :shock:

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Di 8. Mär 2011, 10:47
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
guter Bericht und zweckmäßig, da kann ich nur zustimmen.

Was mich wunderte, ist der Preis. Ich glaubte, nur Macs würden sich trauen, so teuer zu werden.
Das ist der grund für meine Antwort: ich habe gerade einen 11" Mac-Air hier und brandneu, gestern zum ersten Mal eingeschaltet.
Dieser hat 64G Flash, die haben wohl keine SSD drin und 4G RAM. Alle anderen Daten kenne ich nicht, auch nicht die Ausstattung, also ob der BT hat oder IR oder was weiß ich. Werde ich nich etwas damit spielen müssen und vieoles davon brauche ich auch nie.

Auf Anhieb fällt negativ auf, dass die Tastatur nicht beleuchtet ist, wie ich das von den anderen Mac-Books kenne und liebe.
Der Glossy Bildschirm ist der nächste Minus-Punkt und es bleibt mir ein wenig unbegreiflich, warum so viele User das wünschen und danach fragen.
Im Vergleich zum 1000HE (das darf man aber eigentlich nicht vergleichen) ist das Gerät sehr viel eleganter und schmal. Er ist gar nicht so leicht, doch das Gewicht fällt auf angenehme Art fast nicht auf. Es ist gut verteilt.
Alle Funktionen so long, waren ausgezeichnet. Die Helligkeit und Schärfe des Monitors sehr gut, Sound erstaunlich (ich sehe gar keine Lautsprecher). Die Tastatur ist angenehmer und die Tasten weiter voneinander entfernt, als beim 1000HE. Die Bedienung ist insgesamt Mac-typisch und macht kaum einen Unterschied zu den anderen Modellen, womit das Gerät sehr gut sehr einfach bedient werden kann. Leider war ich am Wlan und loggte mich auch ein, damit schickte dann der Mac die zur Aktivierung notwendigen Regestrierungsdaten umgehend nach Hause, was ich als Unverschämtheit ansehe. Da hilft wohl nur, in Zukunft irgendwelchen Nonsense einzupflegen. Grundsätzlich entspricht es aber meinem eher ablehnendem Gefühl gegenüber diesem Betriebs-System. Das macht mich nicht glücklich, auch, wenn es noch so schön funktioniert.
Wenn ich allerdings lese, was Deva unter M$ erdulden muss, relativiert sich das ein wenig: nichts, was nicht zum Mac gehört (und von denen gewollt ist) belästigt einen. Das Gerät versieht ruhig seinen Dienst und sonst nichts. Keine Werbungen, keine Spam, keine Einblendungen...
Für mich ungewünscht sind Dinge, wie I-Tunes und eingebaute Player und Automatismen. Die entferne ich umgehend vom Bildschirm und manche auch von der Platte und damit bin ich die los und es stehen mir bekannte OpenSource Programme als Binary von vielen Anbietern zur Verfügung, so dass solch ein Gerät in Windeseile vernünftig aufgerüstet ist.

Sehr gut ist: nicht nur das System vermittelt Ruhe, auch der Rechner bleibt es. Lüfter habe ich überhaupt noch nicht gehört.

Wie gesagt, bisher nur ein kurzer Eindruck und kein solch vorbildlicher Bericht, wie von Deva, aber doch eine erste Einordnung:
wenn in diesem Preisniveau, dann würde ich ernsthaft darüber nachdenken. Er scheint mir deutliche Vorteile gegenüber dem Vaio YA aufzuweisen, vor allem für Leute, die das ausgelieferte Betriebssystem weiter nutzen möchten.
Ob in dieses Preisniveau? Nunja, mein 1000HE mit geänderter WLan, 2GB RAM und SSD wurde auch ziemlich teuer, ist kleiner, schwächer, lauter und sieht mit seinem schwarzen Glanzlack definitiv scheußlich aus. Nach dem ersten Spielen mit dem Mac wollte ich aber lieber wieder an meinen Asus. Da funktioniert mein System wie ich das will, das bin ich gewöhnt und damit arbeite ich wesentlich schneller und einfacher. Nein, bislang glaube ich nicht, dass für mich die teuere HW die richtige Entscheidung wäre.

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Di 15. Mär 2011, 20:35
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
Vielen Dank für die Blumen ;)

Der Preis ist nur deshalb so hoch, weil ich die SSD und den 9-Zellen-Akku mit konfiguriert hatte (ich bin zu feige zum Selbstbau) - der Einstiegspreis liegt bei EUR 599,-.

Die Glossy-Bildschirme gehen mir auch schwer auf den Senkel; eine Folien-Lösung ist zwar möglich, aber ärgerlich, dafür noch mal Geld hinblättern zu müssen (bei den 11 Zoll sind das ca. 20,- / bei dem 19 Zöller immerhin schon 50,-)

Und danke für Dein Review des MACs!
Den hatte ich auch im Auge, aber ich bin Teil eines Windows 7 Heimnetzwerkes und wollte da nicht noch mit dem MAC was neues lernen müssen (man ist halt doch Gewohnheitstier) ...

Und wäre nicht dieses vermaledeite vertikale Scrollen, hätte ich mich auch nicht vom eeePC getrennt, aber mittlerweile bin ich auch zufrieden mit dem Sony ;)

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Sa 19. Mär 2011, 19:18
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
nachdem ich nun mehrere Tage mit dem Mac gespielt habe und die Programme installierte, die ich zu brauchen glaube und jene deinstallierte, die mir nicht gefallen, bin ich mit dem Mac sehr zufrieden.
Die Tastatur, obwohl nicht beleuchtet, ist Sahne. Einfach super. Das Touchpad funktioniert hervorragend. Die wichtigsten Einstellungen lassen sich so vornehmen, dass dieses ungewohnte Desktop-Environment doch brauchbar zu nutzen ist, jedenfalls sehr viel besser, als irgendein Microsoft, mit dem ich bisher zu tun hatte (zugegeben, nicht allzu viele).
Wlan funktioniert auch sehr gut, stabil und mit guten Empfangseigenschaften.
Da ich die Helligkeit des Bildschirmes fast nie aufdrehe und lieber in "dunklen" Räumen arbeite, machen sich die Spiegelungen auf dem Glossy-Display nicht zu sehr bemerkbar und der Akku hält erstaunlich lange. Zwei Filme und anschließend noch ne Stunde surfen gehen mühelos, alles immer über Wlan. Nur surfen und tippen dürfte (laut Anzeige und interner Berechnung) sogar zwischen sieben und acht Stunden Laufzeit ermöglichen.
Einen Lüfter habe ich dabei noch immer nicht gehört.
Also trotz Mac-OS-X gewöhne ich mich allmählich daran und gewinne dem Mac-Book-Air durchaus was ab. Langsam habe ich ihn doch ein wenig lieb.

Was die Mitgliedschaft in Microsoft Netzwerken anbelangt: Samba Client kann ein Mac (wie eigentlich jedes Unix, das ich kenne) ganz bequem sein. Samba Server weiß ich bei Mac nicht, es spricht aber nichts dagegen (die entsprechende SW muss halt vorhanden sein oder nachinstalliert werden können, ich weiß nicht, wie das bei Mac-OS-X aussieht).
Ob man mit einem Mac (oder anderem Betriebssystem) Mitglied in einer Microsft Domaine sein kann, weiß ich nicht. Die Rechte-Vergabe und Umsetzung scheint mir da doch stark Microsoft-eigen zu sein. Ich würde nicht erwarten, dass das geht. Ich kenne mich damit aber auch zu wenig aus, um was dazu sagen zu können. Ich sehe die größten Vorteile bei dieser Domainen-Sache im möglichen Schutz eines lokalen Rechners und der darauf liegenden Daten, nicht so sehr im möglichen Datenaustausch. Aber da mag ich irren. Was den Schutz der lokalen Daten anbelangt, bewerte ich persönlich jedes Unix deutlich höher, als ein Microsoft. Bei Mac-OS-X relativiert sich das dadurch ein wenig, weil es per Default keinen Super-User gibt sondern (wie etwa bei Ubuntu) das sudo-Konzept benutzt wird, das es dem "Haupt-User" ermöglicht, Super-User Aufgaben direkt wahrzunehmen. Der "Haupt-User" ist somit eine Art Sysadmin und kann die Accounts der weiteren User beschränken. Macht er das aber nicht, sind alle User per Default gleichberechtigt und können also selbst "Haupt-User" sein. Aus meiner Sicht ist dies ein kleiner Mangel, der aber sicher in irgendeiner Anleitung entsprechend beschrieben wird. Die möglichen Restriktionen für die weiteren User können durch vorgefertigte Schemen praxisnah einfach umgesetzt werden. So gibt es etwa ein Schema Kinderschutz, das ganz brauchbar ist.
Was den Datenaustausch über Netzwerk generell anbelangt, kann ein Mac das Übliche: ftp und nfs, zudem natürlich afp (den eigenen Dienst) und wie erwähnt smb für Samba-Client. Da mein File-Server auch afp kann, macht es wenig Sinn, doch ich habe es mit Samba probiert und es funktioniert auf Anhieb, hervorragend und mit hoher Performance.

Ich glaube, dass jeder User der nicht "am System schrauben" möchte mit einem Mac sehr gut auskommt und hervorragend arbeiten kann (das gilt aber in meinen Augen auch für andere PCs mit einer Ubuntu Installation) und dass der Datenaustausch zur Microsoft (oder anderen) keine Probleme macht.

Für mich persönlich ist die Frage nach dem richtigen Betriebssystem eine Art Glaubensfrage und nicht so sehr an praktischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Wenn ich versuche, meinen "Glauben" außer acht zu lassen und nur auf die praktischen Dinge zu achten, auf die Einfachheit der Handhabung, die Zuverlässigkeit des Systems und die Verfügbarkeit von Programmen und Tools, dann halte ich Ubuntu (stellvertretend vielleicht für eine ganze Gruppe Endanwender-gerechter GNU/Linux Distributionen) auf einem normalen PC für erste Wahl. Mac-OS-X geht wirklich sehr gut, aber zusätzliche Programme müssen doch gesucht werden. Angebliche Vereinfachungen und vorgefertigte Paketbäume soll es geben, bei mir lief davon keiner. Für Microsoft gibt es sowas eh nicht und ich halte diese Systemgruppe für die lästigste und am wenigsten taugliche. Der Endanwender ist mit Microsoft ziemlich alleine gelassen. Ich kann da keinerlei Vorteile sehen und verstehe nicht, weshalb viele ein solches System wünschen. Im Vergleich müsste man sich also eher auf die proprietären Systeme einschränken, denn die beiden hier angesprochenen ähneln sich da und unterscheiden sich zu vielen offenen Systemen: sie sind beide weniger praktisch. Die Bewertung wird sicher unterschiedlich ausfallen müssen. Für mich sieht das so aus, dass ich mit dem Mac wesentlich lieber arbeite als mit einem Microsoft System und auch deutlich flotter damit bin. Ich halte es für einfacher und praktischer, als ich Microsoft Systeme in Erinnerung habe.
Also, wenn schon proprietär, dann würde ich ein Mac-OS-X vehement bevorzugen.
Nichts desto trotz: Mac-OS-X liefert anscheinend auch irgendein Microsoft mit aus, das auf die Mac-Books installierbar ist. Vielleicht habe ich das aber auch falsch verstanden und es sind nur die eventuell benötigten Treiber mitgeliefert. Das bedeutet aber: wer denn partout möchte, kann auf seinen Mac auch ein Microsoft aufspielen und wird dabei unterstützt. Derartige Unterstützung fehlt für offene Systeme.

Wenn ich also die HW Mac-Book nicht so mag, dann eher deshalb, weil ich damit meist nicht so einfach ein Freies System benutzen kann, wie ich das gerne möchte. Für einen Microsoft-User gilt dies nicht, der kann seinen Mac-Book getrost kaufen und mit einem solchen System bespielen, wenn er das für nötig hält.

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Mo 21. Mär 2011, 13:50
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Beitrag Re: Sony Vaio YA
pit234a hat geschrieben:
...Mac-OS-X liefert anscheinend auch irgendein Microsoft mit aus, das auf die Mac-Books installierbar ist. Vielleicht habe ich das aber auch falsch verstanden und es sind nur die eventuell benötigten Treiber mitgeliefert. Das bedeutet aber: wer denn partout möchte, kann auf seinen Mac auch ein Microsoft aufspielen und wird dabei unterstützt. Derartige Unterstützung fehlt für offene Systeme...

Es gibt ein Programm namens "Boot Camp", um Windows-Betriebssysteme auf einem Mac-Computer zu installieren (simuliert ein BIOS um eine Windows-Installation zu ermöglichen, da Mac-Computer normalerweise nur über ein EFI verfügen). Apple liefert kein Windows mit, das muss man selbst haben. Lediglich die Treiber für das Touchpad, etc. liefert Apple als Bestandteil dieser Boot Camp-Software mit.


Mo 21. Mär 2011, 14:09
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